Arbeitshilfe Nr. 52 "Ich, Reyita" (WGT 2016 Kuba)


Arbeitshilfe Nr. 52 "Ich, Reyita" (WGT 2016 Kuba)

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Niedergeschrieben von ihrer Tochter Daisy Rubiera Castillo, Kulturwissenschaftlerin in Havanna, erzählt Maria de los Reyes Castillo Bueno, genannt »Reyita«  als fast Hundertjährige ihr Leben. Sie wurde 1902 in Santiago de Cuba geboren und starb 1997 in derselben Stadt. Reyita hatte Eltern, die als Sklaven aus Westafrika nach Kuba verschleppt worden waren.

Schwarz, arm und eine Frau, das waren drei sehr schlechte Voraussetzungen, um  ein würdiges Leben zu haben, den Respekt der Leute zu gewinnen und den Kindern zu einem besseren Leben zu verhelfen. Reyita lernte schon als kleines Mädchen, dass Schwarzsein Diskriminierung bedeutete – schlimmer noch wog in ihrem Schicksal aber die Tatsache, arm zu sein.

Die Autorin Daisy Rubiera Castillo wurde 1939 als jüngste Tochter von Reyita in Santiago de Cuba geboren. Sie ist studierte Kulturwissenschaftlerin und arbeitet vor allem zu Themen der afrokubanischen Kultur. „Ich Reyita“ ist ihr einziger, auf Deutsch erschienener Roman. Sie ist Gründungsmitglied des „Fernando Ortiz African Cultural Center“ in Santiago de Cuba. Das Institut erforscht den Einfluss der afrikanischen Kultur auf Kuba und andere lateinamerikanische Länder. Hintergrund ist die Verschleppung afrikanischer Sklaven im  16. Jahrhundert.

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